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Der unbekannte Südosten Europas | von Juergen Lingnau (Kommentare: 0)

Eine ungewohnte Reiseroute, die uns viel über die Region erfahren ließ: über die Moldau-Klöster mit ihren reichen Fresken, über das deutsche literarische Erbe in Czernowitz. Bei Khotin und Kamjanetz wurde die türkische Expansion in Richtung Osteuropa gestoppt. Der Norden der Republik Moldawien - des alten Bessarabien - wird kaum von Touristen besucht... 

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Kiew | von Juergen Lingnau (Kommentare: 0)

Kiew, die Hauptstadt der Ukraine, ist - als Kiewer Rus - auch die Wurzel Russlands. Hier ließ sich 988 Wladimir der Große nach griechischem Ritus taufen, nachdem er sich eingehend über die Religionen und Konfessionen hatte informieren lassen. Das Höhlenkloster, aber auch die zahlreichen anderen Kirchen der Stadt und das Goldene Tor zeugen von der historischen Bedeutung. Ein Besuch in Kiew muss aber auch der jüngeren Geschichte der Stadt und des Landes Rechnung tragen: die Orangene Revolution und die Demonstrationen am Maidan unterstreichen den Wunsch nach Demokratie und Mitsprache, und die Bereitschaft, dafür auch Opfer zu bringen. Die Lage der Menschen in der Ukraine ist nicht einfach - die Krimkrise, die militärischen Auseinandersetzungen im Osten des Landes - sie belasten die Wirtschaft und die Stimmung auch innerhalb der Familien, durch die oft "ein Riss geht". Beim Besichtigen der Stadt spürt man dies nur indirekt, sie ist friedlich, lädt ein zum Bummeln, zum Besichtigen, und Wiederkommen.  

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Georgien | von Juergen Lingnau (Kommentare: 0)

Man sagt, die Georgier seien zu spät gekommen, als Gott die Länder der Erde verteilte. Grund war, dass sie gefeiert hatten und bei ihren Trinksprüchen Gott gepriesen hätten. Gott entschloss sich daher, Ihnen das Fleckchen Erde zu geben, das er eigentlich für sich behalten wollte ... Und so reisten wir denn in ein wunderschönes Land, mit einer quirligen Hauptstadt Tiflis, mit alten, schön ausgemalten orthodoxen Kirchen (und einer ganz neuen Kathedrale), mit der eindrucksvollen Hochgebirgslandschaft rund um den Kazbegi, mit Wein und Klöstern in Kachetien. Georgien soll die Geburtsstätte des Weinbaus sein (vor 7000 Jahren!), und noch heute wird ein Teil des Weins auf georgische Art in Amphoren ausgebaut (Qvevri-Weine), die es natürlich zu verkosten galt. Ein Land, das man gerne wieder besucht ...

 

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Armenien | von Juergen Lingnau (Kommentare: 1)

Armenien rühmt sich, das erste christliche Königreich gewesen zu sein. Alte Kirchen und Klöster prägen auch heute das Land zu Füßen des Ararat, oft vor einer beeindruckenden Bergkulisse oder malerisch über dem Sevan-See gelegen, Europas größtem Hochgebirgssee. Im Frühjahr dieses Jahres war Armenien mit seiner Hauptstadt Yerevan Schauplatz eines beeindruckenden demokratischen Machtwechsels, der "samtenen Revolution". Sie sorgte für eine sichtbare Aufbruchstimmung im Land. In Gesprächen vor Ort wurde die politische Lage eingehend erläutert. Beeindruckend auch die Exponate zur Frühgeschichte des Landes und die herausragende Sammlung von Manuskripten in der Matenadaran-Bibliothek. Die gute Küche, der Wein, der "Konjak" und nicht zuletzt die gerade am besten schmeckenden Aprikosen rundeten die Reise ab. Wir werden im kommenden Frühjahr wieder kommen. 

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Piemont | von Daniel Leis (Kommentare: 0)

Ad pedem montium – zu Füßen der Berge liegt die italienische Region Piemont mit ihrer Hauptstadt Turin. Mittelalterliche Abteien, barocke Residenzen und das berühmte Weinanbaugebiet der Langhe. Anfang Mai erkundeten wir diese herrliche Gegend: Turin, die großzügige Stadt in der Ebene, die beeindruckende Sacra di San Michele hoch über dem Susa-Tal, welches schon zu römischer Zeit ein bedeutender Alpenübergang war, dazu lebendige Kleinstädte wie Alba und Asti führten uns die ganze Vielfalt dieser Gegend vor Augen, die sich auch im Wetter spiegelte, Sonnenbeschienene Weinberge und ein beeindruckend wolkenverhangenes Alpental.

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