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"Indian Summer" im Baltikum | von Juergen Lingnau (Kommentare: 0)

Ende September verlaufen sich die Touristenströme, die Städte mit ihren kleinen, guten Restaurants, die Gutshöfe gehören wieder mehr den Esten und Letten - und man kann die Sehenswürdigkeiten in der erwünschten Ruhe besichtigen. Dazu hat die Opernsaison begonnen - in Riga mit dem Fliegenden Holländer als besondere Inszenierung zur 100-Jahr-Feier des Natioantheaters. Einige Eindrücke ...

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Iran - der Nordwesten - Ashura-Feiern | von Juergen Lingnau (Kommentare: 0)

Der neunte und der zehnte Tag des Trauermonats Moharram werden im Iran auf besondere Weise begangen: Passionsspiele schildern den tragischen Tod des dritten Imams Hussein, begleitet von Trauerprozessionen. All dies vor dem Hintergrund der grandiosen Landschaft des Nordwest-Iran mit seinen hohen Gebirgen, dem grünen Norden am Kaspischen Meer - und viel Kultur und Weltkulturerbe. Eine spannende, informative Reise mit vielen Gesprächen, geplant und spontan ...

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Der unbekannte Südosten Europas | von Juergen Lingnau (Kommentare: 0)

Eine ungewohnte Reiseroute, die uns viel über die Region erfahren ließ: über die Moldau-Klöster mit ihren reichen Fresken, über das deutsche literarische Erbe in Czernowitz. Bei Khotin und Kamjanetz wurde die türkische Expansion in Richtung Osteuropa gestoppt. Der Norden der Republik Moldawien - des alten Bessarabien - wird kaum von Touristen besucht... 

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Kiew | von Juergen Lingnau (Kommentare: 0)

Kiew, die Hauptstadt der Ukraine, ist - als Kiewer Rus - auch die Wurzel Russlands. Hier ließ sich 988 Wladimir der Große nach griechischem Ritus taufen, nachdem er sich eingehend über die Religionen und Konfessionen hatte informieren lassen. Das Höhlenkloster, aber auch die zahlreichen anderen Kirchen der Stadt und das Goldene Tor zeugen von der historischen Bedeutung. Ein Besuch in Kiew muss aber auch der jüngeren Geschichte der Stadt und des Landes Rechnung tragen: die Orangene Revolution und die Demonstrationen am Maidan unterstreichen den Wunsch nach Demokratie und Mitsprache, und die Bereitschaft, dafür auch Opfer zu bringen. Die Lage der Menschen in der Ukraine ist nicht einfach - die Krimkrise, die militärischen Auseinandersetzungen im Osten des Landes - sie belasten die Wirtschaft und die Stimmung auch innerhalb der Familien, durch die oft "ein Riss geht". Beim Besichtigen der Stadt spürt man dies nur indirekt, sie ist friedlich, lädt ein zum Bummeln, zum Besichtigen, und Wiederkommen.  

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Georgien | von Juergen Lingnau (Kommentare: 0)

Man sagt, die Georgier seien zu spät gekommen, als Gott die Länder der Erde verteilte. Grund war, dass sie gefeiert hatten und bei ihren Trinksprüchen Gott gepriesen hätten. Gott entschloss sich daher, Ihnen das Fleckchen Erde zu geben, das er eigentlich für sich behalten wollte ... Und so reisten wir denn in ein wunderschönes Land, mit einer quirligen Hauptstadt Tiflis, mit alten, schön ausgemalten orthodoxen Kirchen (und einer ganz neuen Kathedrale), mit der eindrucksvollen Hochgebirgslandschaft rund um den Kazbegi, mit Wein und Klöstern in Kachetien. Georgien soll die Geburtsstätte des Weinbaus sein (vor 7000 Jahren!), und noch heute wird ein Teil des Weins auf georgische Art in Amphoren ausgebaut (Qvevri-Weine), die es natürlich zu verkosten galt. Ein Land, das man gerne wieder besucht ...

 

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