Der unbekannte Südosten Europas |

Eine ungewohnte Reiseroute, die uns viel über die Region erfahren ließ: über die Moldau-Klöster mit ihren reichen Fresken, über das deutsche literarische Erbe in Czernowitz. Bei Khotin und Kamjanetz wurde die türkische Expansion in Richtung Osteuropa gestoppt. Der Norden der Republik Moldawien - des alten Bessarabien - wird kaum von Touristen besucht. Wir hatten interessante Gespräche mit der Minderheit der Zigeuner, mit einem Dorfpfarrer, einem Mönch, einem Historiker. Und genossen - entlang der gesamten Route - eine hervorragende Küche und waren sehr gut unter. Wein - und daraus gebrannt "Divin", der moldawische Weinbrand, galt es zu verkosten. Gerade beim Wein mit hervorragenden Qualitäten, hergestellt in Weingütern mit modernster Technik, gelagert z. T. in kilometerlangen Tunnelsystemen. Transnistrien hat sich von Moldawien losgesagt und trauert mit Lenin-Statuen und Paraden der alten Zeit nach. Ganz modern hingegen die Störzucht. Schließlich Odessa, die auf das Schwarze Meer ausgerichtete Stadt mit dem Flair des "Fin de Siecle", mit Jugendstil und einem der schönsten Opernhäuser der Welt. Eine sehr nachhaltige Erfahrung, die wir in ähnlicher Form auch im nächsten Jahr anbieten werden.

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