Armenien |

Armenien rühmt sich, das erste christliche Königreich gewesen zu sein. Alte Kirchen und Klöster prägen auch heute das Land zu Füßen des Ararat, oft vor einer beeindruckenden Bergkulisse oder malerisch über dem Sevan-See gelegen, Europas größtem Hochgebirgssee. Im Frühjahr dieses Jahres war Armenien mit seiner Hauptstadt Yerevan Schauplatz eines beeindruckenden demokratischen Machtwechsels, der "samtenen Revolution". Sie sorgte für eine sichtbare Aufbruchstimmung im Land. In Gesprächen vor Ort wurde die politische Lage eingehend erläutert. Beeindruckend auch die Exponate zur Frühgeschichte des Landes und die herausragende Sammlung von Manuskripten in der Matenadaran-Bibliothek. Die gute Küche, der Wein, der "Konjak" und nicht zuletzt die gerade am besten schmeckenden Aprikosen rundeten die Reise ab. Wir werden im kommenden Frühjahr wieder kommen. 

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Kommentar von Ulrike Wenig |

Armenien - Georgien - Kiew: Länder die so viel Interessantes und Neues bieten: alte vorchristliche und christliche Kulturen, ein tönernes Weinfass von 300 B.C., feinster Goldschmuck aus dem 3. Jahrtausend B.C. eine Bibliothek die ihresgleichen sucht und Wissenschaftler aus der ganzen Welt anzieht, unberührte Natur mit Blumenwiesen wie wir sie aus Kindheitstagen noch vage in Erinnerung haben, die eindrucksvolle Bergwelt des Kaukasus, eine kleine Kirche, die nicht viel mehr als einer Hand voll Menschen Platz bietet, mitten auf einer Wiese, der prachtvolle Einzug des Katholikos in die reich geschmückte Kathedrale, Kulturschätze wohin man blickt, interessante und informative Gespräche über Religion und Politik und nicht zu vergessen das kulinarische Angebot mit vielen frischen Kräutern, Gemüse und Obst, sehr schmackhaft zubereitet. Äusserst berührend war die Schilderung unserer Reiseführerin der Ereignissen auf dem Maidan.
Eine Reise die ich nicht missen möchte und gerne weiter empfehle.