Marienbad - Goetheplatz

Marienbad - Goetheplatz

Marienbad - Kollonaden und singende Fontäne

Eger

Eger

Im Grand Hotel Pupp in Karlsbad

Im Grand Hotel Pupp in Karlsbad

Karlsbad

Karlsbad

Wellness in Marienbad

Wellness in Marienbad

Karlsbad

Karlsbad

Marienbad - Goethe-Denkmal bei der Waldquelle

Marienbad - Goethe-Denkmal bei der Waldquelle

Stift Tepl

Stift Tepl

Das Weiß und Gelb, das uns so sehr an die k.u.k.-Monarchie erinnert - es dominiert in Marienbad. Und erinnert an die große Zeit, als Kaiser und Könige hier kurten, aber auch Künstler und Dichter, Goethe und Chopin, um nur zwei zu nennen. Ein Ort mit internationalem Flair, wunderschön am Rande des Kaiserwalds gelegen und mit Heilwässern gesegnet. Wir wollen - zusammen mit Prof. Schrader - die frühe Zeit Marienbads, die Zeit der Besuche von Goethe, die Zeit seiner letzten großen Liebe, die in der Marienbader Elegie ihren Ausdruck fand, nachempfinden. Aber mit dem Komfort und den Annehmlichkeiten, die Marienbad heute seinen Kurgästen bietet. Natürlich werden wir dabei auch die Wellness-Angebote Marienbads angemessen berücksichtigen. Eine Erholungsreise für Körper und Geist. 

Einen Film über das böhmische Bäderdreieck hat der ARD-Korrespondent Osterhage erstellt.

Literaturempfehlungen: 

  • Johannes Urzidil: Goethe in Böhmen, Zürich 1981
  • Miroslav Wajs: Westböhmen in Goethes Leben, Werk und Wirken, Karlsbad 1972
  • Goethe und Österreich, hg. v. Herbert Zeman und Elisabeth Buxbaum, Wien 1999
  • Friedemann Bedürftig: Die lieblichste der lieblichsten Gestalten. U. v. Levetzow, München 2004
  • Martin Walser: Ein liebender Mann, Reinbek 2009
  • Stefan Zweig: Die Marienbader Elegie. In: Ders.: Sternstunden der Menschheit, Leipzig 1927 u.ö.
  • Goethe als Literaturfigur, hg. v. A. Honold, E.-A. Kunz u. H.-J. Schrader, Göttingen 2016 (v.a. Beiträge von Evelyne Polt-Heinzl und Ioana Craciun).

Ein Reisebericht von Josef Konrad über Marienbad.

 

Körperliche Entspannung, geistige Anregung und gepflegte Geselligkeit hat Goethe bei seinen 17 oft monatelangen Aufenthalten der Jahre 1785 bis 1823 in den nordböhmischen Kur- und Badeorten gesucht und gefunden. Die weit über drei Jahre, die er so insgesamt „im böhmischen Zauberkreise“ der österreichischen Donaumonarchie (namentlich wiederholt in Karlsbad / Karlovy Vary, Franzensbad / Františkovy Lázně, auch in Teplitz-Schönau /Teplice und bei den drei letzten Einkehren in Marienbad / Mariánské Lázně) zugebracht hat, waren seine längsten Auslandaufenthalte überhaupt. Neben den ernstlich wahrgenommenen Trinkkuren und Heilbehandlungen fand der gefeierte Dichter, weimarische Minister und Naturforscher hier gesellschaftliche Kontakte zu Hof-, Künstler- und Gelehrtenkreisen, u.a. zur österreichischen Kaiserin Maria Ludovika, zu Beethoven und Metternich, intensiven Austausch auch mit dem schönen Geschlecht, von harmlosen Flirts bis zu tiefergehenden Verliebtheiten und erschütternder Leidenschaft (zu Silvie von Ziegesar, dann vor allem Ulrike von Levetzow). Die Marienbader „Elegie“ (u.a. gespiegelt in Stefan Zweigs Essay wie in Martin Walsers Roman) markiert das Ende dieser Badereisen und den Eintritt in die Altersjahre.

Intensiv hat sich Goethe – auch bei ausgedehnten Ausflügen und Wanderungen – mit Geschichte, Kultur und Landschaft auseinandergesetzt, hier hat er Teile seiner „Iphigenie“, „Pandora“, der „Wahlverwandtschaften“ und des „West-östlichen Divan“ verfasst, hier die „Wanderjahre“ sowie „Dichtung und Wahrheit“ konzipiert und begonnen, zudem seine geologisch-mineralogischen Studien und Sammlungen vervollständigt und meteorologische Beobachtungen angestellt.

In Marienbad, dem schönstgelegenen und jüngsten von Goethes böhmischen Bädern, dessen Ausbau und Aufblühen er mit kundiger Sympathie begleitet hat, nehmen wir auf unserer Bade- und Goethe-Reise Stammquartier (drei Denkmäler und ein Museum erinnern hier an ihn), teilen unsere Zeit in Wellness, Ausfahrten (mit sachkundigen Stadtführungen) und den Versuch, Orte, Kultur und Landschaft informierend, lesend und erörternd „mit Goethes Augen“ kennenzulernen.

Prof. Dr. H.-J. Schrader

Wir werden in Marienbad Quartier beziehen und von dort aus Karlsbad, Franzensbad, Eger und das Kloster Tepl in Halbtagesausflügen erkunden. 

Leistungen: 8 ÜF/HP im 4*sup-Hotel Hvezda/Imperial, Entspannungskur mit 12 Anwendungen, Ausflüge, Lesungen, lit. Reiseltg. Prof. Dr. H.-J. Schrader, Preis p. P. im DZ ab € 1.098, EZZ ab € 89 - individuelle Anreise, Flug- und Bahnbuchungen und Arrangements der Transfers übernehmen wir gerne für Sie. 

Weitere Informationen zur Reise und Anmeldeunterlagen senden wir Ihnen gerne zu (Tel. 06131 986345, e-mail oder über unser Kontaktformular).