Selinunt
 

Lingua & Cultura Tours

Newsletter 3/2025

  

 

„Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühn, im dunklen Laub die Goldorangen glühn?“ Goethe Mignonlied. Blütezeit und ewiger Sommer zugleich, so sieht das Sehnsuchtsland für Goethe aus. Und Sizilien kommt diesem Traumland sehr nahe. Insbesondere, wenn im April Gärten, Felder und Wiesen in voller Blüte stehen, die ersten Zitronen schon geerntet sind und der Duft der Orangenblütenhaine den Besucher betört.

Aber nicht nur Natur und Landschaft sind beeindruckend - Sizilien ist ein Schmelztigel der Völker, die im Laufe der Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen haben. Sie schufen Bauwerke von beeindruckender Eleganz: Tempel, Burgen, Kirchen, Theater.

Unser Kunsthistoriker und Reiseleiter, der u.a. in Italien Kunstgeschichte studiert hat, wird Ihnen die großen und weltberühmten Sehenswürdigkeiten und Kunstschätze mit viel Sachkenntnis nahebringen. Seine weitere Leidenschaft gilt der Liebe zum Land, seiner hervorragenden Küche und der besonderen Liebenswürdigkeit der Sizilianer. Nächtigen werden Sie in ausgesuchten Hotels, die auch Gelegenheit zur Entspannung bieten.

Sizilien, eine Frühlingsreise in die Sonne, die Sie sich gönnen sollten.

 

Die Phönizier waren schon vorher da, aber erst mit den Griechen tritt Sizilien wirklich in die Geschichte ein, wird  wichtiger Teil der "Magna Graecia" mit herausragenden Tempelbauten in Segesta, Selinunt und Agrigent. Aber auch die Philosophen (Platon lehrte in Syrakus) und Techniker (Archimedes verteidigte seine Stadt, indem er mit Spiegeln die Segel der römischen Schiffe in Brand setzte) spielen eine wichtige Rolle in dieser Zeit. Eine Periode auch der Auseinandersetzung mit den Karthagern - und den Römern.
 

 Der Tyrann Hieron I. liess in Syrakus 470 v. Chr. das damals größte Theater ((15.000 Plätze) errichten. Aischylos erlebte hier die Uraufführung seines Stücks "Die Perser". Wir erlebten 2015 die Aufführung der "Schutzbefohlenen" von Euripides - zweisprachig: Griechisch und sizilianischer Dialekt. Dazu hatte man eine Reihe von Flüchtlingen eingeladen! 

 

Rund ein Jahrhundert nach Hieron regierte in Syrakus der Tyrann Dionysos, den Sie aus Schillers "Bürgschaft" kennen.

Der Dom von Syrakus ist beredtes Zeugnis für die Verschmelzung der Kulturen.  „Du beginnst mit einem griechischen Tempel“, notiert Laurence Durrell 1975  in seinem Reisebuch „Sizilianisches Karussell“, „bettest das Ganze in ein christliches Gebäude, dem du später eine normannische Fassade aufklebst, die von dem großen Erdbeben von 1693 zerstört wird. Unverzagt machst du weiter, schlägst eine neue Richtung ein, ersetzt die alte Fassade mit einer teuflisch anmutigen, zwischen 1728 und 1754 entstandenen barocken Komposition. Und das ganze Ding, gebeutelt wie es ist, lächelt immer noch und atmet tief und zeigt eine Kraft, als habe es ein Leonardo oder ein Michelangelo ausgeheckt.“

 
In Folge der Punischen Kriege übernehmen die  Römer Sizilien, sie bauten  Theater (wie in Taormina und in Syrakus) und großartige, luxuriöse Villen bauen, natürlich mit beheizten Mosaikfussböden. Das vielleicht bekannteste Beispiel sind die "Bikini-Mädchen" in der Villa Romana el Casale im Landesinneren. 
 
Über allem ragt der Ätna, Europas höchster aktiver Vulkan - Segen und Fluch für das Land - hat man doch sehr fruchtbare Böden - andererseits ein besonderes Schauspiel: die Lavaeruptionen. Hier im Vordergrund das Theater von Taormina. 
 
 Vom arabischen Erbe ist leider vieles über die Jahrhunderte verloren gegangen. Den vielleicht besten Eindruck bietet der Zisa-Palast in Palermo. Und der arabische Einfluss ist auch im Eremitenkloster in Palermo deutlich spürbar. Und das Arabische hat Einzug gehalten in den sizilianischen Dialekt und bei Ortsnamen. So geht der für seinen Desertwein bekannte Ort Marsala auf Marsa Ali = der Hafen Alis zurück.
 
 Vielleicht einer der spannendsten Kaiser des Heiligen Römischen Reichs: Friedrich II., Enkel von Barbarossa und des normannischen Königs Siziliens Roger II. Erzogen im Multikulti-Reich seiner Mutter sprach er fliessend arabisch, konnte so auf einem Kreuzzug die Herausgabe Jerusalems unblutig verhandeln. Seine Leidenschaft galt der Falkenjagd, über die er ein Buch schrieb. Eine hochinteressante Biographie, die es lohnt, nachgelesen zu werden. 
 
Sizilien ist ein Land für Genießer: Hervorragender Fisch aus dem Meer, Zitrusfrüchte in großer Artenvielzahl, guter Wein wie der Nero d'Avola ... 
 
Und immer wieder vielfältige Kultur, wie hier in der Palastkapelle in Palermo, oder in La Matorana oder im Dom zu Palermo. 
 
Oberhalb von Palermo liegt Monreale, ähnlich üppig ausgestattet mit goldfarbenen Mosaiken, dazu ein Kreuzgang mit Kapitellen - Meisterwerke des 12. Jahrhunderts. Monreale, Palermo und Cefalu sind UNESCO-Weltkulturerbe. 
 
Der "Trinacria" begegnet auf Sizilien ständig, ein uraltes Symbol des Sonnenrads, mit dem inzwischen freundlichen Mädchenkopf, mit Äskulapschlangen, den Flügeln des Götterboten. Der Name leitet sich ab von "den drei Vorgebirgen" - so heißt die Insel im Griechischen seit Homer ...  Und sie verweist auf die alte Töpfertradition in Sizilien.
 

 

Sizilien heißt auch, Genießen. Hier Eindrücke von unserem Hotel Baia di Ulisse in Agrigent.

 

Wir hoffen, Ihnen damit ein wenig Appetit auf Sizilien zu machen. Wir haben Sizilien (und die oben aufgeführten Kulturschätze) wieder in unser Programm aufgenommen. Ende April (vom 21. bis 28.4.25) ist eine gute Reisezeit. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Website. Oder fordern Sie unseren Katalog an: info@linguacultura.de.
Der Preis der Flugreise beträgt im DZ € 2.398, EZZ € 268.
Hotels: 4* Ibis Styles in Palermo, 4*Hotel Baya di UIlisse Beach in Agrigent, 4* Catania Sea Palace Hotell in Catania.

 
Anmeldeschluss ist der 31.1.25. Danach auf Anfrage mit ggf. höheren Flugkosten.

Herzliche Grüße aus Mainz

Renate und Juergen Lingnau

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